· aktualisiert 2026-10-07
Läuft die CPU dauerhaft am Limit, während die Besucherzahlen unverändert sind, ist die Ursache selten „ein schweres Plugin“.
Anzeichen
- Die Last bleibt auch nachts gleichmäßig hoch.
- In der Prozessliste steht eine ausführbare Datei aus
/tmpoder/dev/shm. - Ein Prozessname wie ein Systemdienst, aber mit vertauschtem Buchstaben.
- Ausgehende Verbindungen zu ungewöhnlichen Ports (3333, 5555, 7777, 14444).
- Ein Cron-Job, der alle paar Minuten ein Skript lädt und startet.
Schnelle Prüfung
top zeigt den lastverursachenden Prozess, ls -l /proc/<PID>/exe die tatsächliche Datei dahinter. ss -tupn listet ausgehende Verbindungen. Prüfen Sie Cron-Jobs aller Benutzer, nicht nur root.
Warum Beenden nicht genügt
Ein Miner hinterlegt fast immer zwei Persistenzmechanismen: einen Cron-Job plus eine systemd-Unit oder einen Eintrag in .bashrc. Nach dem Beenden ist er in Minuten zurück.
Wichtiger noch: Wer eigenen Code auf Ihrem Server ausführen konnte, hat womöglich mehr getan als zu minen. Wie er hineinkam und was er erreichte, gehört untersucht — siehe Incident Response und für sauber konfigurierte Server webhostas.com.