· aktualisiert 2026-10-07
Ohne korrekte Verknüpfung wirkt eine mehrsprachige Website auf Suchmaschinen wie eine Sammlung ähnlicher, konkurrierender Seiten.
Fünf häufige Fehler
- Übersetzung unter derselben Adresse. Wird die Sprache per Cookie oder JavaScript gewechselt und die URL bleibt gleich, wird nur eine Version indexiert.
- Einseitige Verweise. Die deutsche Seite verweist auf die englische, die englische aber nicht zurück. Solche Paare ignoriert Google — Verweise müssen gegenseitig sein.
- Kein
x-default. Er legt fest, was Besuchern gezeigt wird, deren Sprache zu keiner Version passt. - Canonical zeigt auf eine andere Sprache. Dann werden alle Versionen zu einer zusammengefasst. Jede Seite muss sich selbst benennen.
- Falsche Codes.
de-DE, wodegenügt, oder ein Ländercode ohne Sprache.
So prüfen Sie
Öffnen Sie den Seitenquelltext und suchen Sie die link rel="alternate"-Zeilen. Es sollte eine je Sprache plus x-default geben. Öffnen Sie dann eine dieser Adressen und prüfen Sie, ob sie zurückverweist.
Was hreflang nicht tut
Es ist keine Weiterleitung und verändert kein Ranking. Es hilft nur, die passende Version anzuzeigen. Automatische IP-Weiterleitung schadet meist — ein Crawler aus den USA sähe die deutsche Version nie.
Auf dieser Website wird die Verknüpfung automatisch aus einer einzigen Adressliste erzeugt — dasselbe Prinzip nutzen wir beim Erstellen von Kundenwebsites.