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nginx, PHP-FPM und Redis: was WordPress wirklich beschleunigt

Die drei Komponenten mit der größten Wirkung und die typischen Fehler beim Abstimmen.

· aktualisiert 2026-10-07

Es gibt Dutzende WordPress-Speed-Plugins, doch der größte Teil des Gewinns kommt aus drei Dingen auf Serverebene.

nginx: Statik und Seiten-Cache

Bilder, CSS und JS sollte nginx ohne PHP ausliefern. Für dynamische Seiten hilft fastcgi_cache: fertiges HTML kommt von der Festplatte, PHP startet gar nicht. Entscheidend sind die Ausnahmen — Backend, Warenkorb, Kasse und angemeldete Nutzer.

PHP-FPM: Anzahl der Worker

Ein häufiger Fehler ist, möglichst viele Worker zu setzen. Jeder belegt Speicher; geht dieser aus, beginnt der Server zu swappen und alles wird langsamer als eine Warteschlange. Die Rechnung ist einfach: verfügbarer Speicher geteilt durch durchschnittliche Worker-Größe, abzüglich Reserve für Datenbank und System.

Redis: Object Cache

Redis hält Ergebnisse von Datenbankabfragen im Arbeitsspeicher. Am meisten bringt das genau dort, wo Seiten-Caching nicht greift: Backend, Warenkorb, angemeldete Nutzer. In Shops ist es oft die spürbarste Verbesserung.

Reihenfolge

Zuerst Datenbank und PHP-Version, dann Redis, dann Seiten-Cache. Umgekehrt entstehen gute Messwerte und dieselben Probleme überall dort, wo der Cache nicht greift.

Diese Konfiguration ist Standard auf unseren verwalteten Servern: webhostas.com.

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